Sujet Allemand LV1 - Bac S Polynésie 2016

Sujet Allemand LV1 - Bac S Polynésie 2016

Nous mettons à votre disposition le sujet d'Allemand LV1 du Bac S de Polynésie 2016.

Tout comme pour la Métropole, cette épreuve est composée de deux parties : une partie de compréhension avec une série de questions sur 2 textes, et une partie d'expression écrite où vous devez traiter un sujet obligatoire et un sujet au choix.

Téléchargez gratuitement ci-dessous le sujet d'Allemand LV1 du Bac S de Polyénsie 2016 !

Sujet Allemand LV1 - Bac S Polynésie 2016

Le contenu du document

 

TEXT A 

 

Gemischte Gefühle 

Es gab in meinem Leben eine Zeit, in der Herbert Grönemeyer mein bester Freund war. Ich saß in meinem Jugendzimmer und verbrachte viel Zeit damit, die Kassetten meines Bruders zu hören. Von meinem Taschengeld kaufte ich mir Total Egal und Gemischte Gefühle. Ich saß tagelang vor den Boxen. Für mich war Herbert Grönemeyer in jener Zeit der einzige Mensch, der mich verstand. 

Als ich 13 war, fuhr mich meine Schwester im Golf meiner Mutter zu einem Konzert nach Oldenburg in Niedersachsen. Ihr war es zu voll, zu laut, mir nicht, ich ging allein nach vorn an die Bühne, Grönemeyer saß am Klavier und spielte: Halt mich.
In der Redaktion haben wir vor ein paar Monaten über Lieblingsprojekte gesprochen. Ich erzählte meinen Kollegen, dass ich gern einmal Herbert Grönemeyer sprechen würde. Also schrieb ich Herbert Grönemeyer einen Brief. Eine Mischung aus Anfrage und Fanpost, ich schrieb als Journalistin, aber auch ein wenig wie das Mädchen, das ich einmal war. 

Ich schrieb: „Ich hörte Total Egal, als ich das erste Mal verliebt war. Bei Anna dachte ich: So muss Liebe sein. Mit Viel zu viel fühlte ich mich nicht mehr so allein...“
Ich schrieb Herbert Grönemeyer, dass ich ihn gern treffen würde. Ich wolle ihn fragen, ob er die Frau aus Letzter Tag jemals getroffen habe. Und viele andere Fragen, um sein Leben, aber auch meines besser zu verstehen. 

Die erste Antwort auf meinen Brief an Herbert Grönemeyer stammte von seinem Management, sie lautete: „Danke für Ihre großartige E-Mail, sie wird Herrn Grönemeyer sicher freuen. Allerdings ist er jetzt auf Reisen und wird die Mail erst in einigen Wochen lesen.“ Sie würden sich wieder melden. Ich fand, das war eine gute Antwort. 

Ich wartete zweieinhalb Monate lang, bis ich es noch einmal kleinlauter versuchte, 

mit dem Satz: „Schade, jetzt habe ich gar nichts mehr von Ihnen gehört.“
Es blieb so, still.
Im Januar sah ich ein Video im Internet, in dem Grönemeyer gegen einen Kameramann und Fotografen am Flughafen in Köln handgreiflich wurde (1). Die „Bild“-Zeitung hatte das Video online gestellt, Grönemeyer klagte (2), er gewann, und ich war plötzlich nicht mehr auf seiner Seite. 

 

Warum hatte ich immer geglaubt, Herbert Grönemeyer sei ein guter Mensch? Er selbst hat das nie behauptet. Ich habe, wie jeder Fan, geglaubt, was ich wollte.
Heute weiß ich, dass man Idolen nicht schreiben sollte. Sie werden dann real, und das geht nicht. Man sollte sie dort lassen, wo sie gut aufgehoben waren (3), in der Erinnerung. 

Im Mai startet Herbert Grönemeyer eine Deutschland-Tournee. „Dauernd jetzt“ heißt sie. Auch ich habe ein Ticket. Mich führt es ins Gestern. Ich werde wieder vor seinem Klavier stehen, und er? Er wird, nach 25 Jahren, ein anderer sein, zum ersten Mal, endlich. 

Nach: Barbara HARDINGHAUS, Der Spiegel, 28.03.2015 

 

1. handgreiflich werden: en venir aux mains

2. klagen: (ici) porter plainte

3. gut aufgehoben sein: être bien gardé, bien conservé

 

TEXT B 

Grönemeyer kam 1956 in Göttingen auf die Welt. Kurz darauf zog Familie Grönemeyer aber nach Bochum. Seine Mutter sorgte dafür, dass er – wie seine beiden älteren Brüder – früh Klavier spielen lernen musste. Auf dem Gymnasium lernte er den Schauspieler Claude Oliver Rudolph kennen. Die beiden verdienten schließlich am Schauspielhaus in Bochum ihr erstes Geld – Rudolph stand auf der Bühne, Grönemeyer war Pianist. 

Am Theater fühlte sich Herbert Grönemeyer recht wohl. 1976 wurde er am Schauspielhaus musikalischer Leiter. Vom Theater kam er zu ARD-Fernsehfilmen und schließlich zu einer seiner bekanntesten Rollen, als Leutnant Werner in Das Boot. Zur selben Zeit begann er seine Musik voranzutreiben, allerdings musste er  

sich bis 1984 gedulden: Mit neuem Plattenvertrag in der Tasche wurde erst sein Album 4630 Bochum ein Erfolg. Mit seinen politischen und kritischen Liedern ist er seitdem Dauergast in den Charts. 

Nach: www.prosieben.de/stars/star-datenbank/herbert-groenemeyer, 2015 

 

COMPREHENSION (10 points) 

 

Vous reporterez/recopierez l’ensemble de vos réponses sur votre copie. Lorsque vous citerez le texte, vous indiquerez également la ligne. 

Tous les candidants traitent les questions de I à VI

Text B 

I. Herbert Grönemeyer: Ergänzen Sie folgenden Steckbrief mit Informationen aus dem Text B. 

a. Geburtsjahr:

b. Geburtsort:

c. Wohnort in der Kindheit und Jugendzeit:

d. Erlerntes Musikinstrument:

e. Geschwister:

 

II. Welche Berufstätigkeiten hat Herbert Grönemeyer schon ausgeübt? Wählen Sie die drei richtigen Antworten in der folgenden Liste und schreiben Sie den Satz ab. 
Schauspieler, Moderator, Journalist, Musiker, Fotograph, Regisseur, Sänger 
Herbert Grönemeyer ist schon als ........., ......... und ......... tätig gewesen.

 

Text A 

III. Das Verhältnis der Erzählerin zu Herbert Grönemeyer.
Schreiben Sie nur die drei richtigen Antworten ab und belegen Sie jeweils Ihre Wahl mit einem Zitat aus dem Text. 

a. Als Teenager hat die Erzählerin an Herbert Grönemeyer geschrieben.

b. Der Erzählerin hatte das Konzert von Grönemeyer in Oldenburg viel 
besser gefallen als ihrer Schwester.

c. Die Erzählerin interessiert sich nicht nur für die Musik sondern auch für das 
Leben Grönemeyers.

d. Sie konnte später H. Grönemeyer interviewen.

e. Siewurdeirgendwannvonihmenttäuscht.

 

IV. Zitieren Sie drei Textstellen, die zeigen, dass Grönemeyers Lieder bei der Erzählerin ein starkes Echo fanden.

 

V. Welche Anekdote hatte zur Folge, dass die Erzählerin ihre Meinung über Herbert Grönemeyer änderte? Antworten Sie mit einem Zitat aus dem Text.

 

Text A und Text B 

VI. Wählen Sie jeweils den richtigen Vorschlag und schreiben Sie den korrekten Text ab. 

a. Als Sänger wurde H. Grönemeyer sofort /niemals /spät erfolgreich.

b. Heute verkaufen sich seine CDs noch sehr gut / nicht mehr so gut / kaum noch.

c. Auf den ersten Brief der Erzählerin antwortete Herbert Grönemeyer selbst / sein Team / keiner.

d. 
Auf ihren Brief bekam die Erzählerin eine Antwort mit Einladung / eine höfliche Antwort / gar keine Antwort.

e. Sie wird zu seinem nächsten Konzert hinfahren / ihm noch mal eine E- Mail schicken / einen negativen Artikel über ihn schreiben. 

 

Seuls les candidats des séries ES/S et L (hors LVA) traitent la question VII. 

 

Text A 

VII. Er wird, nach 25 Jahren, ein anderer sein, zum ersten Mal, endlich.“ 

Wie ist diese Aussage zu verstehen? Schreiben Sie den richtigen Satz ab. 

a. Herbert Grönemeyer ist viel älter geworden und nun kaum zu erkennen.

b. Die Erzählerin wird Grönemeyer nun als einen normalen Menschen 
betrachten, nicht mehr als einen Helden.

c. Innerhalb von 25 Jahren ist H. Grönemeyer für die Erzählerin ein richtiger Held 
geworden.

d. Grönemeyer wird nun endlich eine andere Musik spielen als vor 25 Jahren.

 

Seuls les candidats de la série L composant au titre de la LVA (langue vivante approfondie) traitent la question VIII. 

 

Text A 

VIII. „Heute weiß ich, dass man Idolen nicht schreiben sollte. Sie werden dann real, und das geht nicht.“
Was meint die Erzählerin damit? Antworten Sie auf Deutsch. (etwa 40 Wörter) 

 

EXPRESSION (10 points) 

Afin de respecter l’anonymat de votre copie, vous ne devez pas signer votre composition, citer votre nom, celui d’un camarade ou celui de votre établissement. 

Les candidats des séries ES/S et L (hors LVA) traitent les questions I et II. 

I. „Ich schrieb Herbert Grönemeyer, dass ich ihn gern treffen würde. Ich wolle ihn fragen, ob er die Frau aus „Letzter Tag" jemals getroffen habe. Und viele andere Fragen, um sein Leben, aber auch meines besser zu verstehen.“ 

Verfassen Sie den Brief der Erzählerin an Herbert Grönemeyer. (mindestens 120 Wörter) 

 

II. Behandeln Sie eines der folgenden Themen. (mindestens 150 Wörter): Thema A 

 

„Für mich war Herbert Grönemeyer in jener Zeit der einzige Mensch, der mich verstand.“
Meinen Sie, dass man sich als Teenager von der Familie distanzieren muss, um seinen eigenen Weg zu gehen? Argumentieren Sie. 

ODER Thema B 

 

„Herbert Grönemeyer sei ein guter Mensch“.
Was verstehen Sie unter dem Begriff „guter Mensch“? Geben Sie konkrete Beispiele aus Ihrer Umgebung, aus der Medienwelt sowie aus der Geschichte. 

Seuls les candidats de la série L composant au titre de la LVA (langue vivante approfondie) traitent les questions III et IV. 

III. Behandeln Sie eines der folgenden Themen. (mindestens 150 Wörter)

Thema A 

„Für mich war Herbert Grönemeyer in jener Zeit der einzige Mensch, der mich verstand.“
Meinen Sie, dass man sich als Teenager von der Familie distanzieren muss, um seinen eigenen Weg zu gehen? 

 

ODER

Thema B 

„Herbert Grönemeyer sei ein guter Mensch“. 

Was verstehen Sie unter dem Begriff „guter Mensch“? Geben Sie konkrete Beispiele aus Ihrer Umgebung, aus der Medienwelt sowie aus der Geschichte. 

Seuls les candidats de la série L composant au titre de la LVA (langue vivante approfondie) traitent les questions III et IV

III. Behandeln Sie eines der folgenden Themen. (mindestens 150 Wörter)

Thema A 

„Für mich war Herbert Grönemeyer in jener Zeit der einzige Mensch, der mich verstand.“
Meinen Sie, dass man sich als Teenager von der Familie distanzieren muss, um seinen eigenen Weg zu gehen? 

 

ODER

Thema B 

 

„Herbert Grönemeyer sei ein guter Mensch“. 

Was verstehen Sie unter dem Begriff „guter Mensch“? Geben Sie konkrete Beispiele aus Ihrer Umgebung, aus der Medienwelt sowie aus der Geschichte. 

IV. Beantworten Sie folgende Frage. (mindestens 120 Wörter): 

„Mit seinen politischen und kritischen Liedern ist er seitdem Dauergast in den Charts.“
Sind Sie der Meinung, dass ein Künstler sich politisch oder gesellschaftlich engagieren soll? 

Fin de l'extrait

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